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Armbinden-Verbot bei der WM: "Das ist die endgültige Bankrotterklärung für den Fußball"

St. Pauli-Präsident Oke Göttlich über die Fußball-WM in Katar

Nachdem die FIFA das Tragen der "One Love"-Armbinde bei der Fußball-WM in Katar untersagt hat, findet FC St. Pauli-Präsident Oke Göttlich klare Worte:

"Bereits die Diskussion über die Armbinde zeigt, wie grundlegeng falsch die Vergabe der WM 2022 durch den Weltfußballverband war. Nun missbraucht die FIFA auch noch ihre Macht, setzt mehrere Verbände massiv unter Druck, um ein Zeichen für Diversität zu verhindern. Das ist die endgültige Bankrotterklärung für einen Fußball, dessen Regeln nach Gutsherrenart von der FIFA diktiert werden. Viele Fans haben sich längst mit Grausen von diesem Fußball abgewandt. Sicherlich werden auch bald Sponsoren und Partner folgen. Der FC St. Pauli wird weiterhin für einen anderen, solidarischen und gerechten Fußball eintreten und kämpfen. Die Weltmeisterschaft 2022 wird hingegen als eine WM der Schande in die Geschichte eingehen."

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