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Bei kolonialer Invasion geraubt: Eigentum der "Benin-Bronzen" soll an Nigeria übertragen werden

Die Kulturbehörde spricht von einem Gesamtwert in Höhe von 58,7 Millionen Euro.

Der Hamburger Senat möchte das Eigentum an den Benin-Bronzen an Nigeria übertragen. Die Objekte aus dem ehemaligen Königreich Benin wurden im Zuge einer kolonialen Invasion von britischen Soldaten geraubt und im Anschluss auch nach Hamburg verkauft. Noch immer befinden sich 179 der als Benin-Bronzen bekannten Artefakte im Besitz der Hansestadt. Sie sind derzeit Teil einer Ausstellung im Museum am Rothenbaum - auch künftig sollen einige der Werke als Dauerleihgabe in Hamburg bleiben. Die Bürgerschaft muss der Eigentumsübertragung noch zustimmen. 

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