Verkleinertes Klimacamp fordert mehr Fläche

Bornmoorwiese soll für zusätzliche Schlafplätze genutzt werden

Geplant ist es schon lange, das System Change Camp in Hamburg. Das breite Bündnis mit bestehend aus 40 politischen Gruppen, darunter Ende Gelände, Fridays for Future und Extinction Rebellion, Grüne Jugend und BUND musste jedoch darum kämpfen, überhaupt die Zelte aufschlagen zu dürfen. Ursprünglich wollte die Aktivisten auf der Großen Festwiese im Stadtpark campen, erlaubt wurde ihnen nun aber eine nur halb so große Fläche im Altonaer Volkspark. Deswegen fordert das Protestcamp zusätzlich die benachbarte Bornmoorwiese als zusätzliche Fläche.

In zweiter Instanz wurde entschieden, dass dieses Protestcamp vom  09. bis 15. August mit der gesamten Infrastruktur wie Schalfzelten, Essens und Trinkwasserversorgung stattfinden darf. Das Protestcamp fordert nun seitens der Polizei Toleranz, um die Bornmoorwiese als Campingplatz nutzen zu können. Auch wenn die Hamburger Polizei keine Krawalle oder Unruhe erwarte, werde sie mit polizeilicher Unterstützung aus anderen Bundesländern, ähnlich stark wie während des G20 Gipfels aufgestellt sein. Die Polizei geht davon aus, dass es im gesamten Verlauf des Protestcamps immer wieder zu zivilem Ungehorsam und einzelne Störaktionen wie Straßenblockaden, Ankettungen und Anklebungen kommen werde.