"Rettungskette für Menschenrechte"

Am Sonnabend haben rund 1.000 Personen eine -fast durchgängige- Menschenkette vom Hauptbahnhof bis nach Harburg gebildet, um sich für Menschenrechte einzusetzen. Die Teilnehmenden protestierten so für die Aufnahme von Geflüchteten und gegen das Massensterben an Europas Außengrenzen. Insgesamt waren rund 300 Organisationen an der Aktion beteiligt. Aufgrund der Corona-Pandemie hielten sich die Menschen nicht an den Händen, sondern an bunten Schnüren, um den nötigen Abstand zu wahren. Die “Rettungskette für Menschenrechte” fand zeitgleich in mehreren deutschen Städten sowie weiteren Ländern bis hin zur italienischen Adriaküste statt.