Hausärzte kritisieren Impfstoffverteilung

Beim Impfen meldet das Robert-Koch-Institut einen neuen Impfrekord. So seien gestern bundesweit über 730.000 Dosen verimpft worden. Schneller geht es wohl auch, weil mittlerweile die Hausärztinnen und Hausärzte in ihren Praxen gegen Corona impfen dürfen. Verbände der niedergelassenen Ärzte warnen jetzt allerdings vor einem Stocken der Impfkampagne in Deutschland. Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen kritisiert, den Hausarztpraxen würden in den kommenden Wochen weniger BioNTech-Dosen zugewiesen werden als versprochen, weil der Impfstoff vorrangig an die Impfzentren gehe. Als Ausgleich erhielten die Arztpraxen mehr Dosen von AstraZeneca. Dazu nimmt die 1. Vorsitzende des Hausärzteverband Hamburg Dr. Jana Husemann Stellung: