Umweltverbände fordern Stopp der Elbvertiefung

Das Aktionsbündnis lebendige Tideelbe fordert den umgehenden Stopp der Elbvertiefung und einen Krisengipfel Tideelbe. Nach den im Bündnis zusammengeschlossenen Umweltverbänden BUND, NABU und WWF laufe die Entwicklung der Baggermengen vollständig aus dem Ruder. Vor allem Hamburg habe den massiven Anstieg der Schlickmengen unterschätzt. Die Hafenverwaltung wisse nicht mehr wohin mit den Sedimenten. Auch das Stintsterben und steigende Trübung seien weitere Belege dafür, dass die Elbvertiefung dem Fluss schadet. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher will den schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther bei einem Treffen am Dienstag um Hilfe für das Schlickproblem bitten.