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Hamburg, 17.11.2019 23:38 Uhr

Politik


09:40 Uhr | 02.09.2019

"Wahlergebnisse der AfD sind bitter und gefährlich"

Mitteldeutschland: Grüne zufrieden mit Wahlen

Nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen, begrüßt die Landesvorsitzende der Grünen, Anna Gallina, das Wahlergebnis in Mitteldeutschland. "Ich gratuliere den Freundinnen und Freunden in Brandenburg und Sachsen zu ihrem grandiosen Wahlergebnis.“ so heißt es in einem schriftlichen Statement. Doch auch zu dem historisch hohen Abschneiden der AfD äußert sich Gallina: „Die Wahlergebnisse der AfD sind bitter und gefährlich. Jetzt muss es in beiden Ländern darum gehen, eine gute Politik für die Menschen zu machen, die sich klar gegen die rechte Hetze der AfD stellt."

 

Für den Vorsitzenden der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Dirk Nockemann, zeigt die erste Prognose ganz klar: "Wir sind eine Volkspartei und die AfD ist nicht mehr aus der Parteienlandschaft wegzudenken." Diesen Rückenwind nehme seine Partei mit nach Thüringen zur nächsten Landtagswahl Ende Oktober, "um dann im Februar in unserer Hansestadt ein ordentliches Ergebnis einzufahren". 

 

Roland Heintze, Landesvorsitzender der CDU Hamburg, zeigte sich besonders erfreut, dass die CDU in Sachsen "deutlich stärkste Kraft bleibt". Die Wählerinnen und Wähler hätten mehrheitlich gegen Experimente mit dem rechten politischen Rand entschieden. Das sei gut so, allerdings müsse die Partei die strukturschwachen Regionen, nicht nur im Osten Deutschlands, weiter stärken, um die bürgerliche Mitte wieder zu stärken und enttäuschte Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen. In beiden Bundesländern seien es insbesondere die praktischen Anliegen des Alltags gewesen, wie eine flächendeckende ärztliche Versorgung oder ein gut ausgebauter Nahverkehr, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen. Als "besonders bitter" bezeichnete Heintze das Ergebnis für die CDU Brandenburg. 

 

Die Landesvorsitzende der SPD, Melanie Leonhard, gratulierte Ministerpäsident Dietmar Woidke auf Twitter zu einem "verdienten Sieg" der Partei in Brandenburg. Für die SPD in Sachsen sei es jedoch "ein bitterer Abend, trotz eines beherzten Wahlkampfs von Martin Dulig".

 

Wahlergebnisse Sachsen: CDU 32,1% (-7,3), AfD 27,5% (+17,8), Linke 10,4% (-8,5), Grüne 8,6% (+2,9), SPD 7,7% (-4,7), FDP 4,5% (+0,7%), FW 3,4% (+1,8), Sonstige 5,8% (-2,7).

Wahlergebnisse Brandenburg: SPD 26,2% (-5,2), AfD 23,5% (+11,3), CDU 15,6% (-7,4), Grüne 10,8% (+4,6), Linke 10,7% (-7,9), BVB/FW 5% (+2,3), FDP 4,1% (+2,6).  

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