Informationen über Cookies auf dieser Website

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Verstanden
Hamburg, 16.07.2019 19:04 Uhr

Gesellschaft


19:59 Uhr | 21.06.2019

Hamburger Politiker verurteilen den Vorfall

Spuckattacke auf zwei jüdische Geistliche

Am Donnerstag hat es auf dem Rathausmarkt eine Spuckattacke auf zwei jüdische Geistliche gegeben. Wie die Polizei bekannt gab, wurde ein 45-Jähriger Mann nach der Tat vorläufig festgenommen. Er soll die jüdischen Männer, die das Rathaus nach einer Veranstaltung verlassen wollten, bespuckt, bedroht und beleidigt haben. Weil keine Haftgründe vorlagen, wurde der Mann nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Hamburger Politiker zeigten sich bestürzt und verurteilen den Angriff auf den Landesrabbiner und das Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde in Hamburg. Marcus Weinberg, designierter Spitzenkandidat der CDU, sagte so etwas dürfe nicht passieren. "Wer einen Rabbiner angreift, greift uns alle an! Niemand darf aufgrund seiner Religion diskriminiert werden". Der Vorfall müsse nun aufgeklärt werden und deutliche Konsequenzen für den Angreifer haben. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Dirk Nockemann nannte den Vorfall eine “abscheuliche Tat mitten am Tag und mitten im Herzen Hamburgs”. Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, zeigte sich entsetzt, "dass direkt vor dem Hamburger Rathaus diese widerliche, antisemitische Attacke stattgefunden hat”. Antisemitismus habe keinen Platz in unserer Gesellschaft und in unserer Stadt. Die Vorsitzende der FDP-Bürgerschaftsfraktion Anna von Treuenfels-Frowein sagte “alle Menschen jüdischen Glaubens müssen sich in unserer Stadt sicher fühlen, egal ob es sich um einen Rabbiner oder einen ‚einfachen‘ Kippa-Träger handelt.” Gegen jede Art von Antisemitismus müsse konsequent vorgegangen werden. Die innenpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion Antje Möller sagte “In unserer Gesellschaft haben antisemitische Ausfälle keinen Platz”. Es sei die Pflicht von uns allen, die Augen vor solchen Geschehnissen nicht zu verschließen, sondern sich dem entschieden entgegenzustellen. Cansu Özdemir, Vorsitzende der Fraktion Die Linke, erklärte "Es ist bestürzend, dass Menschen jüdischen Glaubens immer noch Ziel solcher Angriffe werden".

 

Artikel kommentieren

Leserkommentare (0)

weitere Meldungen aus dieser Rubrik

04.07.2019

60 neue Stellen im Landesbetrieb Schulbau

Im Rahmen der aktuellen Schulbauoffensive der Stadt schafft der zuständige Landesbetrieb 60 neue Stellen. Denn insgesamt plant die Stadt, bis 2030 39 neue Schulen zu bauen. Der... [mehr]

27.06.2019

Hamburg wächst weiter

Hamburg wächst immer weiter. So haben im vergangen Jahr rund 1,84 Millionen Menschen in der Hansestadt gewohnt. Das sind rund 10.600 mehr als noch im Vorjahr. Nach Prognosen... [mehr]

03.07.2019

Tarifkonflikt im Einzelhandel beendet

Der Tarifkonflikt im Hamburger Einzel- und Versandhandel ist beendet. Die rund 70.000 Beschäftigten erhalten ab sofort 3 Prozent mehr Geld, ab dem 01. Mai 2020 noch einmal 1,8... [mehr]

10.07.2019

"Beschwerdetelefon Pflege"

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Hamburger Pflegestützpunkte hat sich Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks heute über die Arbeit des Hamburger... [mehr]

10.07.2019

Das sollten Urlaubsparker beachten

Zerstochene Reifen und zerkratzter Lack - Die Zahl der Autos, die in den letzten Tagen rund um den Hamburg Airport beschädigt worden sind, steigt immer weiter. Die Hamburger... [mehr]

09.07.2019

Mehr Geld für "Seniorentreffs"

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz stellt zusätzliche 164.000 Euro für sogenannte “Seniorentreffs” in Hamburg zur Verfügung. Ältere Menschen sollen durch die... [mehr]

21.06.2019

Saga zieht positive Bilanz

Die Saga Unternehmensgruppe hat heute eine positive Bilanz aus dem Geschäftsjahr 2018 gezogen. So erzielte das Wohnungsunternehmen einen Jahresüberschuss von rund 206 Millionen... [mehr]

24.06.2019

Neue Kampagne gegen Betrug vorgestellt

Die Polizei Hamburg hat heute zusammen mit Innensenator Andy Grote ihre neue Kampagne „#VorsichtOnlineBetrug“ vorgestellt. Da der Betrug im Internet mittlerweile zu den größten... [mehr]

08.07.2019

Was Unternehmer von Sportlern lernen können

Rayk Hahne, Profisportler und Unternehmensberater, kommt direkt von der BMX-Weltmeisterschaft und spricht heute über klare feste Strukturen, über das Feiern von Erfolgen und... [mehr]