Informationen über Cookies auf dieser Website

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Verstanden
Hamburg, 19.07.2018 06:11 Uhr

Gesellschaft


Hamburg-Nord

16:58 Uhr | 02.09.2015

Martin Mosel, Sprecher BAW, Bürgerinitiative f. Lärmschutzmaßnahmen

Fluglärm von 22:00 - 0 Uhr ist schädlich

In den letzten Jahren gab es vom Hamburger Flughafen eigentlich nur immer positive Meldungen – die Zahl der Passagiere steigt kontinuierlich, die Wirtschaftsdaten entwickeln sich positiv, die Anzahl der Ziele, die von Hamburg aus angeflogen werden, nimmt zu und somit auch Menge der Flugbewegungen. Aber – wo viel Licht ist, da ist bekanntlich auch viel Schatten – oder anders gesagt – Wo viel geflogen wird - da ist auch viel Lärm – und den sind die Menschen, die in den Einflugschneisen leben, nicht länger bereit hinzunehmen. Zu Gast im Studio Martin Mosel – der mit vielen anderen zusammen gegen diesen Fluglärm kämpft.

Artikel kommentieren

Leserkommentare (6)

21:03 Uhr - 03.09.2015 von Thomas N.

Die BAW möchte keine Kompromisse. Es wird sogar als Endziel die SCHLIESSUNG des Flughafens gefordert:  "Solange der Betrieb eines Flughafens im Innenstadtbereich einer Großstadt wie Hamburg dazu führt, dass Menschen in ihrer Gesundheit geschädigt werden, das Kinder in ihrer Entwicklung gehemmt werden, das die Umwelt mit Feinstäuben belastet werden, solange muss ein Unternehmen in seinem Betrieb eingeschränkt oder in ganzer Konsequenz geschlossen werden." (Quelle Facebook BAW Fluglärm). Jeder kann sich selber seine Gedanken zu der Glaubwürdigkeit der BAW und Herrn Mosel machen.


14:28 Uhr - 03.09.2015 von Carsten Polstorff

Vor allem spricht Herr Mosel immer von mehreren tausend Betroffenen, wie kürzlich im Zusammenhang mit den vom BAW stark kritisierten Airportdays zu lesen war. Fühlen diese Menschen sich denn über die Maßen betroffen oder dienen die Anwohner ihm nur als Mittel zum Zweck? Zu Ihrer ersten Demonstration am Airport kamen gerade einmal zwei Dutzend Teilnehmer, die Befürworter Ihres Facebookauftritts liegen derzeit bei 189 Personen. Dem gegenüber stehen 80.000 Besucher der Airport Days und selbst ein Ereignis wie der Erstlandung eines A380 in Fuhlsbüttel zieht die Menschen dieser Stadt in vierstelliger Personenzahl an. Sicherlich ist Fluglärm ein Thema, dass in einer Großstadt vernünftig und mit Augenmaß betrachtet werden muss, aber die Diskussionen müssen auch sachlich und vor allem fair geführt werden. Der BAW hingegen lässt andere Meinungen gar nicht erst zu, wie die vollständigen Löschungen der kritischen Kommentare oder Nachfragen auf deren Facebokkseite zeigt. Wer ernstgenommen werden möchte, handelt sicherlich anders.


08:31 Uhr - 03.09.2015 von Jan Richter

Ich bin freier Luftfahrtautor in Hamburg und ein eindeutiger Befürworter einer sachlichen Diskussion um den Airport. Entgegen Ihres Eingangsstatements, ist es unrichtig, dass die Zahl der Flugbewegungen zugenommen hat. Das Gegenteil ist richtig. Besonders in den Nachtzeiten entfielen diverse Postverbindungen, sodass die Kernbetriebszeit von 0600-2300 weitestgehend eingehalten wird. Ich bin entsetzt wie wenig fachkundig hier vonseiten der BAW argumentiert wird. Hamburg als 4 mio Metropolregion braucht einen leistungsfähigen Flughafen. Die Bevölkerung ist ebenfalls keineswegs negativ gegenüber dem Airport eingestellt, das bewiesen die hohen Besucherzahlen der Airport Days. Für den Lärmschutz der Anrainer hat es in den letzten Jahrzehnten soviel Massnahmen gegeben, wie kaum anderswo im Lande. Ebenfalls sind die heutigen Flugzeugtypen wesentlich leiser, als noch vor 25 Jahren. Die Flugbeschränkungszonen noch weiter auszudehenen, würde für viele Flugverbindungen das wirtschaftliche Aus bedeuten. Jobs und Einnahmed wären weg. Die Internationalität Hamburgs würde sinken. Angesichts der Olympia-Bewerbung halte ich diese sehr kleinbürgerliche Kampagne der BAW daher für mehr als bedenklich. Ich selbst wohne ebenfalls in einer der Anflugschneisen des Airports und würde aber nie auf die Idee kommen, diesen in Frage zu stellen. Eine


07:03 Uhr - 03.09.2015 von Fabian Jung

Ich kann diesen Beschwerdeführern nichts abgewinnen! Weil: 1. Der Flughafen hat aufgrund seiner langen Geschichte Hausrecht, da es ihn länger gibt als die dazu gezogenen Beschwerdeführer! 2. Flughafen ist wirtschafts- und Jobmotor. 3. Wir alle sind wahrscheinlich schon einmal geflogen und froh, dass wir ein Flughafen in unserer Nähe haben. 4. Flugzeuge werden nachweisbar immer leiser! 5. Unglaublich! Aber die meisten Beschwerdeführer kommen von weit Außerhalb des Airports. 6. Und: Der Flughafen verbindet!! ( Siehe die Begeisterung an den Airport-Days ) P.s. Und 7. Die meisten Beschwerdeführer regen sich auch über zu laute Rasenmäher auf!


06:22 Uhr - 03.09.2015 von Stefan Gebenus

Herr Mosel ist neben ein Restaurant (den Corfu-Grill) gezogen und hat dann versucht, dieses schließen zu lassen, weil seiner Wahrnehmung nach die Belästigung durch den Küchengeruch immer schlimmer wurde. Dieser Versuch war nicht erfolgreich. Deswegen ist Herr Mosel umgezogen und wohnt jetzt seit Kurzem in der Nähe des Airports. Und die Geschichte wiederholt sich. Ich kann diesen Mann nicht ernst nehmen, und auch wenn er angemessen kritisch interviewt wurde, frage ich mich dennoch, ob man ihm wirklich eine solche Plattform für seine kruden Thesen bieten muss.


22:26 Uhr - 02.09.2015 von Thomas Scholz

Ein paar Fakten über die BAW: -Herr Mosel ist erst vor 2 oder 3 Jahren aktiv an den Flughafen gezogen -Der, der für den Webcontent der BAW zuständig ist, betreibt ein Reisebüro für U.a. Fernreisen -Herr Mosel hat an seinem vorherigen Wohnort (Eimsbüttel) schon gegen einen Grillimbiss eine Initiative gegründet (wegen Geruchs- und Lärmbelästigung) und wurde dort mit einem medialen Echo vertrieben -Die BAW sperrt/löscht ALLE Nutzer und Kommentare auf deren Facebook Seite, die dem Flughafen positiv gegenüber stehen (auch wenn es kontruktiv geschrieben ist) Usw.


weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Hamburg-Mitte15.07.2018

NSU-Prozess: Hamburger fordern Aufklärung

Aufgrund der Urteilsverkündungen im NSU-Prozess haben sich Demonstranten am Sonnabend für weitere Aufklärung eingesetzt. Unter dem Motto "Fünf Jahre NSU-Prozess - Kein... [mehr]

Hamburg16.07.2018

Jobcenter kürzt Mietenzuschuss

Das Jobcenter hat in über 1000 Fällen den Zuschuss zur Miete gekürzt. Laut Informationen des NDR wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1037 sogenannte Kostensenkungsverfahren... [mehr]

Hamburg04.07.2018

Zwei Jahre Bürgerverträge: Positive Bilanz

Zum zweijährigen Bestehen der Bürgerverträge, die eine gleichmäßige Verteilung von Geflüchteten innerhalb der einzelnen Stadtteile regeln, haben SPD und Grüne jetzt eine Bilanz... [mehr]

Hamburg12.07.2018

Weniger befristete Verträge für Lehrkräfte

Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge für Lehrkräfte in Hamburg soll so gering wie möglich gehalten werden. Demnach sollen die Verträge für Vertretungslehrkräfte zur... [mehr]

Hamburg11.07.2018

Duales Studienangebot für Soziale Arbeit?

In Hamburg könnte es schon bald ein duales Studienangebot für den Studienganz Soziale Arbeit geben. Das fordert Sozialsenatorin Melanie Leonhard. Derzeit werden... [mehr]

Hamburg17.07.2018

Haspa streicht Joker-Kunden die Visa-Card

Die Hamburger Sparkasse wird ihren Joker-Kunden eine der beiden bislang ausgegebenen Kreditkarten streichen. Laut NDR Informationen sei in der monatlichen Pauschalgebühr in... [mehr]

Hamburg13.07.2018

Immer weniger Hebammen in Hamburg

In Hamburg gibt es immer weniger Hebammen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt und bezieht sich auf eine Studie der AOK. Demnach ist eine Hebamme derzeit für rund 40... [mehr]

Hamburg11.07.2018

Hamburger gedenken NSU-Opfer Tasköprü

Unter dem Motto -Fünf Jahre NSU- Kein Schlussstrich- forderten sie die weitere Aufklärung der NSU-Morde. Beate Zschäpe war am Mittwochmorgen vom Münchener Oberlandesgericht zu... [mehr]

Hamburg04.07.2018

Ein Jahr nach G20 - Was bleibt?

Im Interview Andreas Blechschmidt, Aktivist Rote Flora und Christiane Schneider, innenpol. Sprecherin der Linken über ein Jahr nach G20. Das Gespräch führt Herbert Schalthoff. [mehr]