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Verstanden
Hamburg, 23.05.2019 04:59 Uhr

Blaulicht


Hamburg-Nord

09:19 Uhr | 26.08.2015

*Aktualisiert* Polizei: Ja, es ist eine Beamtin betroffen

Linke Szene deckt Ermittlerin auf


*Aktualisiert 16:35 Uhr* Erneut wurde in Hamburg eine angeblich verdeckte Ermittlerin durch die linke Sezene nachträglich enttarnt. Seit dem frühen Morgen informiert eine Internetseite über die vermeintliche Ermittlerin „Maria Block“, die zwischen in den Jahren 2009 bis 2012 Hamburgs Linksaktivisten ausgespäht haben soll. Nach dem Fall „Iris Schneider“ ist dies die zweite Enttarnung einer Polizeibeamtin innerhalb der letzten Monate. Die Polizei Hamburg bestätigt gegenüber Hamburg 1: "Ja, es ist eine Hamburger Polizeibeamtin betroffen. Die Gesamtumstände zu diesem Fall werden derzeit geprüft."


Die Entdeckung der doppelten Identität von "Maria Block", so die Tarnidentität der jungen Polizeibeamtin, sei ein Zufall gewesen. Ein wichtiger Hinweis zur wahren Identität, dürfte ein Foto aus dem September 2003 gewesen sein. Auf dem Cover des damaligen Polizeigewerkschaftsmagazins "Polizeispiegel" steht sie in Polizeiuniform neben einem Streifenwagen. In einem Zeitungsartikel beschreibt die damals 20-Jährige Absolventin ihre Erfahrungen beim Start ins Berufsleben in Hamburg. Der heutigen Veröffentlichung geht eine lange "Ermittlung" innerhalb der Szene voran. Sehr detailliert wurde versucht, die Stationen und Aktivitäten von "Maria Block" zu rekonstruieren.


Dem "Enttarnungsbericht" zufolge, habe sich die Ermittlerin mit einer umfassenden Tarnidentität Zutritt zu linkspolitischen Kreisen in Hamburg verschafft. In den folgenden Jahren sei sie dann in verschiedenen Einrichtungen und Arbeitsgruppen aktiv gewesen. So habe sie zum Beispiel in der AntiRa-Kneipe gearbeitet, Tresenschichten bei Soli-Partys übernommen und sich an Demonstrationen beteiligt. Auch an Aktionen in Griechenland und Dänemark soll "Maria Block" teilgenommen haben. 2012 sei sie in die Vorbereitungen für einen "Kongress gegen antimuslimischen Rassismus" in der Roten Flora involviert gewesen. Im Laufe des Jahres brach sie den Kontakt unvermittelt ab und verschwand.

 

Bei ihren Ermittlungen soll die junge Frau auch vor intimen Beziehungen zu Mitgliedern der Szene nicht zurückgeschreckt sein. Die anonymen Aufdecker sprechen von mindestens einem "sexuellen Verhältnis". Bürgerschaftsabgeordnete Christiane Schneider von DIE LINKE verurteilt dieses Vorgehen heftig:



Wie auch bei der Enttarnung von "Iris Schneider" wirft dieser "Bericht" einige Fragen auf. Mit einigen davon befasst sich zur Zeit die Innenrevision der Polizei. Am Freitagnachmittag tagt erneut der Innenausschuss, auch der Fall "Iris Schneider" steht auf der Tagesordnung. Auch "Maria Block" dürfte dann ein Thema werden.


Einen ausführlichen Bericht sehen Sie heute um 17 Uhr bei Hamburg 1 aktuell.

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