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Verstanden
Hamburg, 23.02.2019 15:40 Uhr

Blaulicht


Hamburg-Mitte

08:30 Uhr | 04.08.2015

*Aktualisiert* Wohnungen noch immer evakuiert, 45 Verletzte

Bunker-Brand: Rückkehr ungewiss


*Aktualisiert 16:05 Uhr* Bei einem Brand in einem Hochbunker in der Marckmannstraße in Rothenburgsort sind am Morgen 45 Menschen verletzt worden, darunter auch 12 Feuerwehrleute. 19 Personen wurden zur Behandlung - es handelt sich überwiegend um Rauchgasvergiftungen und Prellungen - in umliegende Krankenhäuser gebracht. Gegen 4:20 Uhr war in dem Bunker aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. In dem Gebäude befinden sich eine Tischlerei und ein Lager mit etwa 100 Tonnen ätherischen Ölen. Wegen der dichten Rauchentwicklung wurden die umliegenden Häuser evakuiert und die Straßen rund um den Einsatzort gesperrt. Noch immer löschen die Einsatzkräfte Glutnester im Bunker.


Während des Einsatzes kam es zu einer Explosion. Neun Feuerwehrleute wurden zum Teil schwer verletzt. Die Löscharbeiten gestalten sich für die Feuerwehr sehr schwierig - über 200 Einsatzkräfte sind im Einsatz. Wegen dem massiven Rauch müssen Atemschutztmasken getragen werden, innerhalb des Bunkers sei die Sicht gleich Null. Außerdem gebe es nur zwei Wege in den Bunker hinein, so Feuerwehrsprecher Thorsten Grams. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die Löscharbeiten werden noch bis in den Abend anhalten.

 

Die Feuerwehr führt Messungen vor Ort durch und prüft den Kohlenmonoxid-Gehalt in der Atemluft. Ein durchdringender Geruch von "Rosenduft und Rauchgas" liegt über dem Viertel. Wann die Menschen wieder in ihrer Wohnungen können steht noch nicht fest. Die Bewohner werden vor Ort von Feuerwehr und Rettungskräften betreut, in HVV-Bussen warten sie auf die Freigabe ihrer Wohnungen. Sollte die Schadstoffbelastung so hoch bleiben, würden in der Nähe Notunterkünft bereitgemacht, so ein Sprecher des Bezirksamts.

 

Thorsten Grams von der Feuerwehr Hamburg schildert den Einsatz:


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Leserkommentare (1)

14:17 Uhr - 04.08.2015 von Wolfgang Schulz

Gute Besserung den 38 Verletzten!


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