Hamburg, 26.09.2016 15:47 Uhr

Feuer und Flamme


Eimsbüttel

11:55 Uhr | 29.06.2015

Gegen "Kommerzspiele": AStA gründet Anti-Olympia Kommitee

Studenten wollen kein Olympia in Hamburg

Das Studierendenparlament der Uni Hamburg macht mobil gegen Olympia: Am Vormittag wurde das Anti-Olympische Komitee vorgestellt. Erste Vorhaben sind neben zahlreichen kleineren Aktivitäten ein großer internationaler Kongress mit politisch und wissenschaftlich Aktiven im Herbst und eine uniweite Aktionswoche vor dem Referendum. Vorausgegangen war ein Beschluss des Studierendenparlaments, sich dem Bündins "NOlympia Hamburg - Besseres als Olympia" anzuschließen.

 

Das Komitee hat bei seinem Gründungstreffen bereits zwei konkrete Großveranstaltungen geplant: Im Oktober soll ein Anti-Olympischer Kongress stattfinden, der Gegner aus verschiedenen Gruppierungen in der Stadt und der Wissenschaft mit Aktiven gegen Olympia aus der ganzen Welt zusammen bringen soll. Ziel ist eine vertiefte inhaltliche Erarbeitung der Kritik an Olympia und eine Plattform für interdisziplinären und internationalen Austausch zu schaffen. Die Ergebnisse sollen im Anschluss frei jedem zugänglich gemacht werden. Sie werden auch die Grundlage für die zweite Aktion, die Anti-Olympische Woche an der Universität bilden. Mit verschiedenen Aktionen soll der Protest gegen Olympia in der Woche vor dem Referendum darin seinen Höhepunkt finden.

 

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Leserkommentare (3)

14:08 Uhr - 05.07.2015 von Dennis

"Es tut uns natürlich sehr gut, dass die Uni bzw. die Studierendenschaft sich (...) unserer Meinung anschließt." Ja, da ist das stottern und nachdenken angebracht, denn angeschlossen hat sich der linksradikale Flügel bzw. das extremistische Bündnis und da von Studierendenschaft zu sprechen oder gar von Universität oder Studenten ist eine Schmach. Ja, das Studierendenparlament wurde von den Studierenden gewählt, aber wer wirklich glaubt, dass dieses Bündnis die Studierenden oder gar ihre Interessen auch nur im Entferntesten vertritt, der ist doch mit der Pegida-Bewegung in einen Topf zu werfen vom geistigen Ausfluss.


15:18 Uhr - 01.07.2015 von Thilo Clavin

Super AStA! Endlich mal eine Institution, die sich klar gegen diesen Olympia-Mist positioniert! Etwas Überflüssigeres kann man sich für Hamburg kaum noch vorstellen! Lasst euch bitte nicht einschüchtern und zieht eure Kampagnien gegen "Olympia" durch! Unsere größenwahnsinnigen Provinzpolitiker in der Lüneburger Heide wollen hier auch "Olymoia"-Wettbewerbe. Helft mit, diesen Blödsinn zu stoppen, der nur ein Finanz- und Umweltdesaster bedeuten würde und nur einigen wenigen die Taschen füllt! Wie man in Hamburg rechnen kann, beweist die Elbphilharmonie, reicht das immer noch nicht?


14:43 Uhr - 29.06.2015 von Kilian

Es ist nur ein kleiner Teil der links- radikalen Studenten, die kein Olympia möchten. Der Großteil der Studenten sicher schon! Der Asta spricht nicht für die Studentenschaft. Diesen Asta haben insgesamt nur ca 10% aller Studenten gewählt.


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