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Hamburg

16:54 Uhr | 20.05.2015

Cannabis in der Schanze legalisieren: Wolf Buchaly erklärt warum

Lieber Kiffer als Säufer

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Immer öfter werden Stimmen laut, die die Entkriminalisierung von Cannabis fordern. So auch insbesondere aus der Schanze, die einen augenscheinlich aussichtslosen Kampf gegen die vielen kleinen Drogendealer führt. Die Diskussion ist auch in offiziellen Gremien angekommen: Heute Abend wird zu diesem Thema in der Schanze ein Runder Tisch abgehalten. Wir haben den Stadtteilbeirat Wolf Buchaly getriffen, der uns erklärt, warum er eine legale Abgabe von Cannabis in der Schnaze für sinnvoll hält.

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Leserkommentare (3)

12:51 Uhr - 21.05.2015 von Martino Cardamone

Gebt das Hanf frei. Niemand hat das Recht eine aus der Natur kommende Pflanze zu verbieten. Uns wird was verboten was garnichts rechtens ist.


12:30 Uhr - 21.05.2015 von Jan Wenceslav

Eine Legalisierung ist unumgänglich, weil man sich sonst zehntausende Arbeitsplätze und Milliarden von € entgehen lassen würde, die ganz nebenbei gesagt dann für Waffen/Menschenschmuggel und Terrorismus verwendet werden statt für die Staatskasse. Die hunderttausenden zusätzlichen freien Stunden bei der Justiz und Beamten kommen natürlich noch hinzu. Die Legalisierung in Colorado senkte dort übrigens auch die Zahl der Autounfälle, die Zahl der Suizide, die Zahl der registrierten Verbrechen und sorgte dafür, dass 25% weniger Leute an Schmerzmitteln sterben als noch vor der Legalisierung (bei über 10.000 Toten durch Schmerzmitteln und gerade einmal 1000 Drogentoten Deutschlandweit, wäre dies auch für uns extrem wichtig) Zudem ist Colorado dadurch zum beliebtesten Ziel für studierende geworden, die Unis haben im Prinzip freie Auswahl und bekommen nur das beste vom besten. Da mit steigendem IQ auch die Wahrscheinlichkeit steigt, Cannabis gerne zu konsumieren, zieht es gerade die Elite dorthin. ( http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/4769464/die-verblueffende-seite-der-intelligenz.html ) Man würde endlich auf die meisten Suchtexperten und auf den Großteil der Strafrechtsprofessoren, welche ein Cannabisverbot schon lange für Verfassungswidrig halten, hören. Selbstschädigung zu bestrafen ist eigentlich nicht vorgesehen in Deutschland. Auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin (DGS) , die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und der Schildower Kreis unterstützen solche Vorhaben. Und natürlich auch, weil dann weiterhin Jugend und Verbraucherschutz unmöglich gemacht wird. Die Tatsache dass 80-90% der deutschen Schwarzmarktware mit Streckmitteln kontaminiert und daher deutlich(!) gefährlicher als kontrolliert abgegebenes Cannabis ist, sollte einem ebenfalls zu denken geben. Cannabis ist in den USA die am schnellsten wachsende Industrie überhaupt und alle Befürchtungen blieben aus. Der Konsum unter Jugendlichen sinkt, bei Erwachsenen steigt er nicht spürbar an. Es gibt absolut keine nachvollziehbaren und/oder logischen Gründe mehr für ein Verbot, mittlerweile ist eindeutig nachweisbar, dass die Prohibition bei weitem mehr schaden anrichtet als sie verhindert. Legalisierung bedeutet Jugendschutz, Legalisierung bedeutet Harm reduction, Legalisierung bedeutet Verbraucherschutz.


19:51 Uhr - 20.05.2015 von Maurice Reisz

Gebt das Hanf endlich frei!!!


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