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Artikel vom: 18.11.2009
Volksbegehren: Christa Goetsch
Die komplette Rede der Schulsenatorin in der Bürgerschaft
Überragender Erfolg für die Gegner der Primarschule - Drei Wochen lang sammelten die Initiatoren des Volksbegehrens fleißig Unterschriften. Ihr Ziel war es, das Anfang Oktober in der Bürgerschaft von Schwarz/Grün verabschiedete Schulgesetz doch noch zu kippen. Gestern Abend verkündete der Initiator der Initiative "Wir wollen lernen", Walter Scheuerl das Ergebnis...
Quelle:
Hamburg 1
Kommentare
Walter Schmidt | 24.11.2009 19:07
Was für eine absurde, gespenstische Veranstaltung, diese Parlamentsrede der Noch-Schulsenatorin Christa Goetsch, die auf Gedeih und Verderb mit Hilfe ihres Planungschefs, des Altkommunisten Hans-Peter de Lorent (ehem. DKP), die alte POS der DDR unter neuem Namen als \"Eine Schule für alle!\" in Hamburg einführen will.
Und die Hamburger Bürgerschaft, in der es mit der SPD lediglich eine Schein-Opposition gegen die sog. \"Schulreform\" gibt und in der kritische CDU-Mitglieder von ihrer eigenen Partei einen Maulkorb umgehängt bekommen haben, applaudiert in vertrauter Weise wie einst die Volkskammer der DDR.
Birgit Weluhofer | 19.11.2009 21:38
Wenn Frau Götsch den Englischunterricht ab der ersten Klasse darüber garantieren möchte, dass sie Deutsche Lehrer drei Stunden in der Woche in Englisch unterrichtet und ausgebildete Lehrer aus England, Kanada, USA (also Native Speaker) im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht zuläßt, kann von Qualität der Bildungsreform wohl kaum die Rede sein.In Bayern, Niedersachsen und anderen Bundesländern, die in der PISA-Studie weit besser als Hamburg abgeschnitten haben, scheinen auch die Bildungspolitiker schlauer zu sein. Ihrem Ruf als \"Das Tor zur Welt\" wird Hamburg in Sachen Bildungspolitik sich nicht darüber gerecht, dass sie hervorragend ausgebildete Lehrer mit Englisch als Muttersprache aus Europa, USA und Kanada keine Unterrichtserlaubnis erteilt. Mir scheint, das \"Tor\" hat sich zu einem Löchlein in Nadelöhrgröße herunterentwickelt.
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