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Artikel vom: 09.03.2010
Todesfall in der Justizvollzugsanstalt
Kritik an der Hamburger Ausländerpolitik
Nach dem Tod eines jugendlichen Abschiebehäftlings in der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand wird Kritik an der Hamburger Ausländerpolitik laut. Der Bundesfachverband "Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge" in München bezeichnete den Todesfall des 17-Jährigen als "den schlimmsten Fall von amtlicher Kindesvernachlässigung". Unbegleitete Minderjährige gehörten nicht in Abschiebehaft, sondern in die Obhut des Jugendamtes. Alle Kinderschutzmechanismen haben in Hamburg versagt und einen jungen Menschen das Leben gekostet, so der Bundesfachverband.Der 17-Jährige hatte sich nach Angaben der Justizbehörde am Sonntag erhängt.
Quelle:
Hamburg 1
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