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Artikel vom: 20.07.2010
Chinesische Reederei will Elbvertiefung
Ver.di erwartet ein sofortiges Handeln des Senats.

Die größte chinesische Container-Linienreederei Cosco hat mit dem Abzug seiner Frachter aus Hamburg gedroht, wenn die Fahrrinne der Elbe nicht zügig ausgebaut wird. In diesem Jahr löschte die Reederei nur noch 20 Prozent seiner Ladung in Hamburg und 80 Prozent in Rotterdam. Im vergangenen Jahr kamen noch 60 Prozent in Hamburg an. Bundeskanzlerin Merkel hatte darauf hingewiesen, dass der künftige Tiefwasserhafen von Wilhelmshaven für große Containerschiffe geeignet sei. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert nun vom Senat ein unverzüghliches Handeln um die Wettbewerbsfähigkeit Hamburgs zu gewährleisten.
Quelle:
Hamburg 1
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