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Artikel vom: 22.06.2011
Abriss der Esso-Häuser
St. Paulianer kämpfen um den Erhalt des Komplexes

Wenn es um die Interessen ihres Stadtteils geht, ist mit St. Paulianern nicht zu spaßen. Seitdem bekannt wurde, dass die legendäre Esso-Tankstelle auf dem Kiez und die dahinter liegenden Wohnblocks vom Abriss bedroht sind, regt sich Widerstand.Der Eigentümer des Geländes, die Bayerische Hausbau GmbH, will nicht sanieren, sondern abreissen, um dann dort neue Wohn- und Gewerbegebäude zu bauen. Die SPD in Hamburg unterstützt das Vorhaben des Investors. Wenn sicher ist, dass dort neue Sozialwohnungen entstehen, dann ist ein Abriss sinnvoll - so die Sozialdemokraten. Dass die Essotankstelle gleich mit abgerissen wird, wird in Kauf genommen. Aber so einfach wird das nicht gehen. Sogar aus der Handelskammer kommen Bedenken,ebenso von ansässigen Künstlern und Initiativen. Herbert Schalthoff war für uns vor Ort auf St. Pauli. Vor zwei Jahren hatten monatelange Proteste den Abriss des historischen Gängeviertels in der Neustadt verhindert. Kann man die damalige Entwicklung im Gängeviertel mit der heutigen in St. Pauli vergleichen?
Quelle:
Hamburg 1
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